Geseke braucht Wohnungen – keine Aktiengewinne
Bezahlbarer Wohnraum wird in Geseke immer knapper. Immer mehr Bürger:innen finden keine Wohnung mehr, die sie sich leisten können. Für uns als Fraktion Die Linke ist klar: Die Stadt muss handeln.
Mit einem Antrag für die kommende Ratssitzung fordern wir, städtische Flächen für den Wohnungsbau zu nutzen und den Bau kommunaler Wohnungen voranzutreiben. Finanziert werden soll das Projekt durch den Verkauf der städtischen RWE-Aktien.
Dividenden lösen keine Wohnungsnot! Bezahlbarer Wohnraum gehört zur kommunalen Daseinsvorsorge und muss Vorrang vor renditeorientierten Kapitalanlagen haben.
Wir gehen davon aus, dass gemeinsam mit den Stadtwerken Wohnungen mit Mieten von unter zehn Euro pro Quadratmeter zu erreichen sind. Zwar sind diese Mieten nicht niedrig, jedoch sollen die Mieten langfristig nach Amortisation der Baukosten weiter gesenkt werden.
Wir investieren lieber direkt in unsere Bürger:innen als in Beteiligungen außerhalb der Stadt. Unser Vorschlag setzt auf hohe bauliche und energetische Standards, gleichzeitig aber auf eine möglichst kostengünstige Umsetzung.
