Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

DIE LINKE im Rat der Stadt Warstein

Schildbürgerstreich: Lieber mieten statt geschenkt bekommen

Das Thema „Maxx“, einem imposanten Haus, an einer sehr prägnanten Stelle in Warstein, wurde jetzt in der letzten Ratssitzung, vom Kämmerer Stefan Redder erneut zur Sprache gebracht. Er äußerte, sich so dass die Stadt Warstein dieses Haus auch heute noch nichtmal geschenkt haben wollte, es jetzt aber für mindestens 5 Jahre mietet! Das kritisiere ich ich mit meinem Leserbrief:

Offener Brief an Kämmerer Stefan Redder

Sehr geehrter Herr Redder bisher habe ich sehr viel von ihrer Arbeit gehalten! Wenn ich jetzt aber ihre Äußerungen zum ehemaligen „Maxx“ höre, kommen mir da doch Zweifel.Warum sie Entscheidungen, die ja vor ihrer Zeit getroffen worden sind, unbedingt im Nachhinein zu rechtfertigen suchen, ist ja einerseits nett für ihre Vorgänger und Mitarbeiter,macht den damaligen Fehler aber auch nicht weg! Wenn man ihre Äußerungen mal weiterdenkt, müsste ja möglichst jeglicher Immobilienbesitz am Besten raus aus den Stadtbilanzen.Das kann aber doch wohl nicht Politik der Stadt Warstein sein? Im Rückblick waren sicher auch die meisten Abrisse in der Vergangenheit ein Fehler, was man aber sicher zu diesen Zeitpunkten noch nicht wissen konnte.
Beim Maxx hatten wir damals schon vorgeschlagen ein Begegnungszentrum, Jugendtreff oder ähnliches zu machen. Dieses große Haus bietet sich auf Grund seiner exponierten Lage doch hier geradezu an.
Für die Mietkosten die wir ja jetzt für mindestens 5 Jahre bezahlen müssen, hätten man sicher eine Menge renovieren können. Außerdem hätte sich das Vermögen der Stadt um die Summe die jetzt als Kaufpreis im Gespräch ist, erhöht. Das Ziel sich von möglichst vielen Gebäuden zu trennen, kann ja wohl mittlerweile aufgrund der ankommenden Flüchtlinge, die wir als Gäste und nicht als Belastung ansehen, weil hier die Chance liegt den Bevölkerungsrückgang in unserer Stadt zu stoppen, nicht mehr aufrecht gehalten werden.

Mit freundlichem Gruß

Manfred Weretecki
DIE LINKE Warstein