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Michael Bruns und Christel Spanke

DIE LINKE. Ortsverband Lippstadt

Lippstadt: Das muss drin sein! Befristung und Leiharbeit stoppen!

Befragung mit "Bodenzeitung"
Befragung mit "Bodenzeitung"
Befragung mit "Bodenzeitung"
Infostand
Infostand
Infostand
Infostand
Infostand
An den Werkstoren

Die Lippstädter LINKE war am Freitagnachmittag 12. Juni in der Langen Straße mit einem Infostand und einer Befragung im Rahmen der bundesweiten Kampagne "Das muss drin sein" gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen - insbesondere gegen Befristung, Leiharbeit und Hartz IV - aktiv. Zuvor wurden vor Betrieben Flugblätter verteilt.

Es ist ein Skandal, dass offene Stellen vor allem in der Leiharbeit oder befristet angeboten werden. Leiharbeit wurde im Kreis Soest von 2007 bis 2014 mehr als verdreifacht. 40 % der abhängig Beschäftigten im Kreis Soest arbeiten in unsicheren Verhältnissen. Lebens- und Familienplanung ist kaum möglich. "Wir fordern das Verbot von Leiharbeit, von Kettenbefristung und sachgrundloser Befristung, " so Michael Bruns von Ortsvorstand. "Wir sagen - das muss drin sein: Befristung und Leiharbeit stoppen!"

Die Passantinnen und Passanten antworteten auf unsere Frage "Wie viel braucht ein Mensch hier mindestens zum Leben?" im Mittel mit 1200 Euro netto für Miete, Lebensmittel, Strom etc. Daran gemessen sind Arbeitslosengeld II und auch der Mindestlohn von 8,50 Euro selbst bei einer Vollzeitstelle zu wenig. "Das meinen wir auch. DIE LINKE fordert eine sofortige Erhöhung des Arbeitslosengeld-II-Regelsatzes auf 500 Euro für Erwachsene und mittelfristig mit Miete auf mehr als 1050 Euro (bei hohen Mieten ergänzt durch Wohngeld). Zudem fordern wir 10 Euro Mindestlohn und zwar steuerfrei! Das muss drin sein!"

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