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Manfred Weretecki

Einsatz für Umwelt und Beschäftigte

Antwort auf den Leserbrief von Bernhard Pohl vom 24.07.2010

Warstein

Antwort auf den Leserbrief von Bernhard Pohl vom 24.07.2010


Normalerweise sollte man auf so einen Leserbrief  ja gar nicht antworten, da hier aber mit falschen persönlichen Daten von mir gearbeitet wird, möchte ich dann doch darauf eingehen.

Ich weiß nicht wo sie die Erkenntnis herhaben, das ich eine Betriebsratsfreistellung wahrnehmen würde?  Meine BR-Arbeit besteht aus der Teilnahme an 14-tägigen Sitzungen, das heißt von 10 Arbeitstagen, ist 1 Betriebsratstag und neun normale Arbeitstage! Wenn sie das ausruhen nennen, ist das eigentlich eine Beleidigung für alle Betriebsräte, die neben ihrer normalen Arbeit versuchen ihren Kollegen bei Problemen zu helfen. Vielen Dank, im Namen dieser Betriebsräte!

Was ihre Aussagen zu Motorrädern angeht, vor allem was die Feinstaubbelastung betrifft, kann man wirklich nur Staunen. Ich glaube, soviel Motorrad kann ich in diesem Leben gar nicht mehr fahren, wie ihr Unternehmen bei einer einzigen Sprengung an Staubbelastung freisetzt!

Wenn sie sich besser über meine sogenannte „Langeweile“ informiert hätten, wüssten sie, dass ich neben meiner normalen Berufstätigkeit, in meiner Freizeit wohlgemerkt, Fraktionsvorsitzender im Kreistag, Kreisvorsitzender der LINKEN, Ehrenamtlicher Bezirksfachbereichsvorsitzender von ca. 1000 ver.di Mitgliedern aus den Telekommunikationsbereich, Mitglied im Landesfachbereichs und Bezirks-Vorstand bei Ver.di bin. Nebenbei versuche ich noch noch als Ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht Dortmund und beim Arbeitsgericht Hamm, Kollegen zu ihrem Recht zu verhelfen!

Das einzige was in ihrem Leserbrief nachvollziehbar ist, ist die Angst um ihren Arbeitsplatz. Es kann aber die Betroffenheit nicht so weit gehen, das man sagt: „Hauptsache ich habe Arbeit, was ich alles damit zerstöre, das interessiert mich nicht!“

Natürlich wäre es absolut bedauerlich wenn diese Arbeitsplätze einfach wegfielen, genau darum fordern wir natürlich das Westkalk und Brühne, die jahrzehntelang Profit mit der Arbeitskraft ihrer Kollegen gemacht haben,  hier bei Beendigung des Steinabbaus, ausreichend für Ersatzarbeitsplätze, sorgen müssen!

Das wir bisher keine Gespräche mit Westkalk oder Brühne geführt haben, liegt einerseits daran, das uns diese Firmen nicht eingeladen haben und andererseits daran das wir, wenn wir Gespräche führen würden, natürlich darüber gesprochen werden müsste, wann der Steinabbau beendet wird.
Das ist allerdings sicher nicht erst in 30 Jahren, sondern wesentlichen früher, am besten sofort!

Manfred Weretecki, Vorsitzender DIE LINKE. Kreisverband Soest