Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

DIE LINKE. Kreis Soest

Das muss drin sein! Luftsprünge statt Gummiwoche!

DIE LINKE startet bundesweite Kampagne gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen

Auf der DGB-Maifeier in Lippstadt stellte DIE LINKE ihre Kampagne „Das muss drin sein“ gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen vor.

Die Kreisvorsitzende Christel Spanke dazu: „Viele Menschen verlangen zu Recht, dass das Einkommen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben reichen soll. Es muss wieder selbstverständlich werden, dass die eigene Zukunft planbar ist und Zeit für Familie, Freunde sowie politisches Einmischen bleibt. Zu einem guten Leben gehören ebenso bezahlbare Wohnungen wie gute Bildung, Gesundheitsversorgung und Pflege. Ein Leben ohne Zumutungen braucht andere gesellschaftliche Bedingungen und Druck für politische Veränderungen.“

Michael Bruns, Kreisgeschäftsführer, dazu: "Viele Menschen können mit ihrem Einkommen keine Luftsprünge machen. Statt dessen regiert die Gummiwoche, wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Wir fordern: Das muss drin sein! Luftsprünge machen! Ein Leben ohne Existenzangst! Gerade in einem reichen Land wie unserem, in dem das obere 1 Prozent der Superreichen fast ein Drittel des gesamten Privatvermögens besitzt!"
Genau diese Selbstverständlichkeiten, ergänzt der Kreisvorsitzende Manfred Weretecki, seien jedoch unter Rot-Grün durch die Agenda 2010 und von der großen Koalition abgeschafft worden: „Leben und Arbeiten ist für immer mehr Menschen prekär, sie leben in Unsicherheit: von einer Befristung zur nächsten, in unfreiwilliger Teilzeit oder sie wissen nicht, wie sie durch die Arbeitswoche kommen, weil der Druck immer mehr zunimmt. Das Existenzminimum vieler Menschen ist nicht mehr sicher, wenn sie mit Sanktionen bedroht werden. Steigende Mieten und Energiekosten zwingen viele zum Umzug. In Bildung, Pflege und Gesundheit fehlt es überall an Personal, der Druck auf die Beschäftigten ist groß und die Versorgung wird brüchig. Schuld daran ist die neoliberale Politik, die Beschäftigungsverhältnisse flexibilisiert und entsichert. Bei Erwerbslosigkeit droht schnell sozialer Abstieg. Die öffentliche Daseinsvorsorge wurde privatisiert, nach Profit organisiert. Wir machen Druck dagegen.“

Unsere Forderungen:

  • Befristung und Leiharbeit stoppen.

  • Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV.

  • Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst.

  • Wohnung und Energie bezahlbar machen.

  • Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie im Internet unter: 
www.das-muss-drin-sein.de