Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

DIE LINKE. Kreis Soest

Das muss drin sein: Gemeinsam im Kreis Soest gegen befristete Jobs und Leiharbeit

Im Rahmen ihrer bundesweiten Kampagne „Das muss drin sein“ macht auch DIE LINKE im Kreis Soest mit Infoständen und einer Unterschriftensammlung gegen Befristungen und Leiharbeit mobil. Denn junge Menschen sind besonders von unsicheren Arbeitsverhältnissen betroffen. DIE LINKE ist am Samstag 31. Oktober ab 11 Uhr auf dem Markt in Soest, am Freitag 6. November ab 11 Uhr in der Fußgängerzone Geseke (Bachstraße/Stadtkirche) und am Samstag 7. November ab 11 Uhr in der Lippstädter Fußgängerzone (Ecke Lange Straße /Luchtenstraße) mit Infoständen aktiv.

„Normale Jobs werden gerade für junge Menschen auch im Kreis Soest immer mehr zur Ausnahme“, erklärt Manfred Weretecki, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE.Kreis Soest. „Trotz der regelmäßigen Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt und der vermeintlich guten Wirtschaftslage waren im letzten Jahr die die Hälfte aller Neueinstellungen in NRW nur befristet."

Damit nimmt NRW einen Spitzplatz unter den Bundesländern ein und liegt sogar über dem Bundestrend von 45 Prozent. Dabei sind hier vor allem Frauen mit 54 Prozent deutlich stärker betroffen als Männer (47 Prozent). Insgesamt 656.000 Beschäftigte in NRW arbeiteten 2014 in einem befristeten Job. Hinzukommen noch 4.000 LeiharbeiterInnen im Kreis Soest. 

„Wer jetzt glaubt, dass vor allem kleine Familienunternehmen Menschen befristet einstellen um kurzfristig größere Aufträge zu bewältigen oder weil sie dringend eine Elternzeit- oder Krankheitsvertretung brauchen, der täuscht sich gewaltig“, so Manfred Weretecki, Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE im Kreis Soest weiter. „Es sind gerade die großen Unternehmen mit über 1000 Beschäftigten, die mit 70 Prozent am häufigsten befristet einstellen. Daran zeigt sich, dass befristete Arbeitsverträge meistens keine vernünftigen Gründe haben, sondern dazu dienen, den Kündigungsschutz zu umgehen und den Unternehmen Flexibilität auf Kosten der Beschäftigten zu ermöglichen. Hinter dem sogenannten Jobwunder steckt eine dramatische Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Deswegen fordert DIE LINKE: Befristung und Leiharbeit stoppen!“ 

Mit ihrer Kampagne „Das muss drin sein“ stellt DIE LINKE fünf Kernforderungen für gute Arbeit und ein gutes Leben in den Mittelpunkt: Befristung und Leiharbeit stoppen; Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV; Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst; Wohnung und Energie bezahlbar machen sowie mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit.