Jugendverkehrsschule für Lippstadt!
Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Förderung der Radfahrkompetenz in Lippstadt
Antrag für die Sitzung des Schulausschusses am 19. Mai 2026
Die SPD-Fraktion hat den Antrag eingebracht. An der Erarbeitung hat sich auch Die Linke beteiligt. So wurden gemeinsam mit Fahrrad-Aktivist:innen (ADFC und FahrradNetzWerk Lippstadt) sowie Vertreter:innen aus verschiedenen Parteien die Jugendverkehrsschulen in Dortmund und Lünen besucht (Fotos).
Der Ausschuss möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeiten zur Einrichtung einer mobilen (Jugend)verkehrsschule in Lippstadt zu prüfen und die Ergebnisse dem Ausschuss zur weiteren Beratung vorzulegen.
Viele Kinder (und auch Erwachsene) können nicht sicher fahrradfahren. Eine mobile (Jugend)verkehrsschule, wäre eine schnelle Lösung. Beispiele aus Dortmund, Lünen und Gütersloh zeigen, dass solche Angebote helfen können, praktische Fähigkeiten wie sicheres Bremsen, Ausweichen, einhändiges Fahren sowie Verkehrsregeln und Rücksichtnahme zu trainieren.
Im Zentrum des Konzepts soll aber die schulische Verkehrserziehung stehen. Dazu fehlt es vielerorts an geeigneten Übungsflächen und Material, um Verkehrssituationen realitätsnah zu trainieren. Übungen können auf Schulhöfen stattfinden, bereitgestellte Übungsmittel können mit einem Anhänger oder Bulli transportiert werden.
Eine mobile (Jugend)verkehrsschule ermöglicht die schnelle Versorgung aller Schulen. Als Ergänzung zu einer später möglichen stationären (Jugend)verkehrsschule trägt sie nachhaltig zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei und stärkt die Radverkehrskompetenz.
Als Finanzierungsquellen kommen gegebenenfalls in Frage: die Stadt Lippstadt (Anschaffung und Betrieb), eine Landesförderung NRW im Bereich Verkehrserziehung, Bundesprogramme zur Förderung des Radverkehrs, Sponsoring durch lokale Unternehmen und Versicherungen.


