Es reicht – Das Leben bezahlbar machen!
Unter dem Motto „Es reicht – Das Leben bezahlbar machen!“ sind wir am Samstag, den 5. September 2026 auf die Straße gegangen. Die Laufkundgebung begann um 11 Uhr in der Brüderstraße und führte zum Bahnhofsvorplatz, zu der Zwischenkundgebung. Anschließend ging es über den Hansaplatz zurück zum Vreithof. Dort fand die Abschlusskundgebung statt.
Unter dem Motto „Es reicht – Das Leben bezahlbar machen!“ sind wir am Samstag, den 5. September 2026 auf die Straße gegangen. Die Laufkundgebung begann um 11 Uhr in der Brüderstraße und führte zum Bahnhofsvorplatz, zu der Zwischenkundgebung. Anschließend ging es über den Hansaplatz zurück zum Vreithof. Dort fand die Abschlusskundgebung statt.
Mit der Demonstration haben wir auf die zunehmenden Belastungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie auf geplante Veränderungen in den Bereichen Arbeitsrecht, Gesundheit und Soziales aufmerksam gemacht.
Wir kritisieren, dass soziale Errungenschaften, die über Jahrzehnte von der Arbeiterbewegung erkämpft wurden, zunehmend unter Druck geraten. Befristete Arbeitsverhältnisse sollen künftig unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 48 statt bislang 24 Monate möglich sein. Auch eine frühere Verpflichtung zur Vorlage von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sowie Veränderungen bei den gesetzlichen Regelungen zur täglichen Arbeitszeit sehen wir kritisch. Die Sparmaßnahmen der Regierung treffen mal wieder die, die bereits weniger haben. Anstelle nach oben zu schauen, werden Arbeitnehmer und Arbeitslose gegeneinander aufgehetzt, sowie die, die wenig haben gegen Menschen, die noch weniger haben als sie.
Wer den Alltag der Menschen wirklich kennt, weiß, dass für viele längst die Grenze erreicht ist. Steigende Lebenshaltungskosten treffen auf stagnierende Einkommen und gleichzeitig werden soziale und arbeitsrechtliche Schutzmechanismen zurückgedreht. Dagegen wollten wir in Soest gemeinsam auf die Straße gehen.
Danke an alle Redner*innen, die einen Redebeitrag gehalten haben. Danke für die Unterstützung der Bundestagsmitglieder, unserer Kreisverbandsnachbarn und auch unserem eigenen Kreisverband, sowie den Einblick in ganz persönliche Perspektiven. Danke an Alle, die sich der Demonstration angeschlossen haben!


