DIE LINKE. Lippstadt
Presseerklärung 29.07.2009
Straßen, die ins Nichts führen
Uniongelände: CDU mit Eingeständnis eigener Unfähigkeit
Über langjährig anhängige Verhandlungen und den gestiegenen potentiellen Kaufpreis wird sich keine interessierte Bürgerin und kein interessierter Bürger wundern. Dadurch, dass man die B55-Auffahrtsohren am Roßfeld und die Südtangente bis ans Unionsgelände heran gebaut hat, hat man das für den Straßenbau jetzt alternativlos notwendige Uniongelände im Wert enorm gesteigert. "Es entsteht der Eindruck, die CDU meine es besonders gut mit der Eigentümerin RNE und nicht mit den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt, " erklärt der ehemalige Ratsherr und Kandidat der LINKEN Michael Bruns. Dass sich die CDU über vertane Chancen, Wucherpreise und schlechtere Kaufbedingungen (Altlastenfrage) beklagt, ist das Eingeständnis eigener Unfähigkeit. Ein intelligentes Vorgehen und geschickte Verhandlungen sehen anders aus. Solange die CDU in Lippstadt an der Macht ist, wird sich daran kaum etwas ändern. Ein Enteignungsverfahren - um dem öffentlichen Interesse Nachdruck zu verschaffen - wird diese sicher nicht einleiten. Die Lippstädterinnen und Lippstädter dürfen sich solange weiterhin über Straßen, die ins Nichts führen, "freuen". Mit dem nach dem CDU-Bundeskanzler benannten Konrad-Adenauer-Ring, der kein Ring ist, hat sich die CDU ein passendes Denkmal gesetzt. Es ist klar, wer hier verantwortlich ist. Am 30. August wird abgerechnet.