22. Oktober 2008 DIE LINKE. Kreis Soest

Morgen, Kinder, wird's nichts geben

DIE LINKE wendet sich an die Bürgermeister und die Landrätin Frau Irrgang um sich für Weihnachtsgeld an Kinder aus Haushalten, die auf Arbeitslosengeld II und Sozialgeld angewiesen sind, einzusetzen.

In Soest, Warstein, Lippstadt und Werl bekommen die Bürgermeister Post von der LINKEN, in denen darauf hingewiesen wird, das diese Kinder kaum Weihnachtsgeschenke bekommen werden, da ihre Eltern es sich einfach nicht leisten können. DIE LINKE will 80 Euro für jedes Kind unter 18 Jahren, das nicht auf das ALG II der Eltern angerechnet wird. Der Kreisverband selbst fordert das gleiche von der Landrätin. DIE LINKE wünscht im Monat Dezember die Aufhebung aller Kürzungen und Sperren für ALG II Bedarfsgemeinschaften, in denen Kinder unter 18 Jahren leben.

Die Aktion soll mehr als ein Denkanstoß sein. Wie viel Geld stecken Eltern jedes Jahr in Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder? Wie viel kommt noch von Großeltern und Verwandten hinzu? Und Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Haushalten? Was bekommen sie zu Weihnachten?

"Egal, was jeder von uns von Hartz IV und seinen Folgen denkt, in einem Punkt sind sich doch alle einig: Die Kinder können nichts dafür, dass ihre Eltern wenig Geld zur Verfügung haben," erklärt Manfred Weretecki Kreisvorsitzender der LINKEN.

Trotzdem leiden sie am meisten darunter, wenn sie in der Schule in alten uncoolen Sachen rumlaufen, wenn sie nicht die neuesten Spiele kennen und so weiter. Um das abzumildern denken wir, sollten Kinder aus den betroffenen Familien ein Extra-Weihnachtsgeld in Höhe von 80 Euro bekommen. Ob das zuviel ist? Wie viel kosteten denn die Weihnachtsgeschenke des letzten Jahres? Und diese 80 Euro sollen für die ganze Weihnachtszeit reichen, für Nikolaus, für den Weihnachtsmarkt und eben für Heilig Abend.

Hier dokumentieren wir die offenen Briefe: