12. Januar 2009 aha Basisgruppe

Kein Friede mit Hartz IV

Neue Basisgruppe aha* bietet solidarische Unterstützung gegen ARGEN-Willkür an

Auch wenn in der Medienöffentlichkeit häufig versucht wird, den Eindruck zu erwecken, dass beim Thema ALG II/ Hartz IV Normalität eingekehrt sei, erfahren viele Betroffene nach wie vor, dass Hartz IV Verarmung, Diskriminierung und Ausgrenzung als System bedeutet.

Deshalb gründete sich Anfang des Jahres innerhalb des Kreisverbandes Soest der Partei DIE LINKE die Basisgruppe aha, die sich zum Ziel gesetzt hat, Arbeitslose und andere von Behördenwillkür Betroffene solidarisch zu unterstützen und bei Behördengängen zu begleiten.

Das Anliegen dieser Initiative besteht darin, Menschen zu helfen, die von Diskriminierung von Seiten der ARGEN sowie anderer Ämter betroffen sind.

Als Ursache, der oft ungerechten und bürgerfeindlichen oder gar demütigenden Behandlung durch ARGE-Mitarbeiter, ist die immer größer werdende Finanz- und Personalknappheit, sowie vor allem die von Grund auf unsoziale Hartz IV-Gesetzgebung zu sehen.

In gegenseitiger Unterstützung können diskriminierende Situationen auf dem Amt besser bewältigt oder ganz vermieden werden, denn nur gemeinsam ist man stark.

Die Gruppe ist auch offen für Nicht-Mitglieder.

Betroffene, Interessierte sowie weitere UnterstützerInnen dieser Aktion können sich direkt wenden an aha-hellweg@web.de bzw. telefonisch Kontakt aufnehmen unter 0151 56613861.

In jeder der Regionen Warstein/Belecke, Lippstadt, Soest und Werl stehen Ansprechpartner bereit, die Betroffene zu den dortigen ARGEN u.a. begleiten können.

* = aha, arbeitslose helfen arbeitslosen