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DIE LINKE. Basisgruppe Werl
Presseerklärung 10.04.2009
Werl: Matthias Fischer ist Bürgermeisterkandidat der LINKEN
- Linkes Werler Urgestein
Die Parteimitglieder der LINKEN in Werl nominierten am vergangenen Donnerstagabend einstimmig ihren Werler Spitzenkandidaten für den Rat, Matthias Fischer, auch zum Werler Bürgermeisterkandidaten für die im Sommer anstehende Kommunalwahl 2009.
Mit diesem echten Überraschungscoup wird die LINKE. Werl ab sofort unter der "Regie" eines durchaus schon etwas prominenten linken Werler "Urgesteins" eine noch dynamischere und zielführendere Werler Stadtpolitik für einen mutigen, sozial- und kommunalökonomischen Paradigmenwechsel und gegen eine alte und gescheiterte Betonkopfpolitik der noch Amtierenden betreiben!
"Eine kommunale Gesellschaft ist letztendlich doch nur so gut, wie sie ihre schwächsten und hilfebedürftigsten Mitglieder unterstützt, respektiert und behandelt!" Unter diesem mahnenden Motto wird der 37-jährige Diplom Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und Mitglied des Caritasverbandes für den Kreis Soest e.V. fortan auch als Bürgermeisterkandidat für Werl das ehrgeizige Ziel verfolgen, das Soziale wieder zum ausschlaggebenden Bestimmungsmoment einer konsequent-transparenten Bürger- und Verwaltungspolitik im Rathaus von Werl umzugestalten.
"Das inzwischen bereits ca. 34 % aller Kinder und Jugendlichen in Werl von Armut betroffen sind, halte ich persönlich für unerträglich und sehr alarmierend (10 x mehr wie 1980!), die schier katastrophale städtische Überschuldung, die unzähligen, unvermindert anhaltenden und mitunter einfach nur noch offensichtlich zukunftsgefährdenden, schweren Fehlplanungen in der Bildungs-, Stadtentwicklungs-, Investitions- und Wirtschaftsförderungspolitik und – zu all dem Übel - jetzt auch noch die immer deutlich spürbareren Vorbeben der schwersten Wirtschaftsrezession seit 1929, machen eine neue Werler Politagenda in Verbindung mit einem, dem sozialen Ausgleich und dem kommunalökonomischen Paradigmenwechsel verpflichteten, echten Werler Bürgermeister, für unsere Heimatstadt immer wichtiger."
"Angesichts der durch die Wirtschaftskrise schon kurzfristig zu befürchtenden, schlimmen und tiefgreifenden sozio-ökonomischen Risse und Verwerfungen in Werl, werde ich als amtierender Werler Bürgermeister meine entsprechenden Amtsbezüge demonstrativ freiwillig auf max. 1350,- Euro/Monat beschränken, den beträchtlichen "Rest" werde ich dann – im Sinne von echter Bürgersolidarität - ausschließlich für gemeinnützige Zwecke und Projekte in Werl und Umland zur Verfügung stellen!"
Ja, das "ewige Warten auf Godot" könnte zumindest in Werl wahrhaftig bald doch noch ein unerwartet gutes Ende nehmen! – Ein pragmatischer Bürgermeister aller Werler, der Bürgermeister des Werler Wechsels 2009 – Matthias Fischer: "Die soziale Gerechtigkeit - Fördern und fordern - Für Werl!"
DIE LINKE. Kreis Soest
Pressemitteilung 09.05.2009
Werler LINKE wählt Fischer zum Bürgermeisterkandidaten
Im Jig-a-Jig in Werl fand gestern ein Kreisparteitag der LINKEN statt. Matthias Fischer (37) wurde dort von den abstimmungsberechtigten Werlern einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Ebenfalls einstimmig wurde die Gründung des Ortsverbands Werl für den 4. Juni beschlossen.
Der Kreisparteitag fand nicht ohne Grund in Werl statt. Es galt einen neuen Bürgermeisterkandidaten zu wählen, nachdem Dietmar Schwalm die Partei aus persönlichen Gründen verlassen hat. Für diese Wahl waren nur die Parteimitglieder mit Wohnsitz in Werl wahlberechtigt und das Ergebnis konnte nicht eindeutiger sein: Von den zehn abgegebenen Stimmen fielen alle zehn auf Matthias Fischer.
In einer kleinen Rede meinte Fischer, dass die soziale Verunsicherung nun auch den Mittelstand erreicht habe. Er erklärte, dass er als Bürgermeister demonstrativ seine Bezüge auf 1350 Euro netto beschränken würde. Anschließend entschied der Parteitag über die Gründung eines Ortsverbandes.
Hier waren nun alle Parteimitglieder der LINKEN stimmberechtigt, aber auch in dieser Frage herrschte Einstimmigkeit und am 4. Juni wird die Gründungsversammlung des neuen Ortsverbandes statt finden.