23. Januar 2012 Manfred Weretecki

Piraten machen sich unglaubwürdig

Dieter Schütz  / pixelio.de

Mandate-Klau in Werl

DIE LINKE. Kreis Soest
Presseerklärung 23.01.2012

Piraten machen sich unglaubwürdig

Nun ist es also soweit, die ehemaligen LINKE-Mitglieder Fischer und Kaya sind bei den Piraten angekommen. Ob das eine weise Entscheidung der Piraten war wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Wer Matthias Fischer kennt, der weiß, dass er sich nicht ändern wird und Kaya macht sowieso nur das was Fischer vorgibt!

Dass die Piraten die sieben Werler Ex-LINKEN aufnehmen ist sicher noch nach zu vollziehen. Dass man allerdings die Ratsmandate, die wir als LINKE im Wahlkampf mühsam erkämpft haben, einfach mal so eben übernimmt entspricht nicht gerade einem fairen Verhalten! Die Piraten, die sich für volle Offenheit in der Politik aussprechen, vom fairen Umgang reden und vorgeben bessere Politik machen zu wollen, beanspruchen Mandate, für die sie nicht einen Handschlag getan haben! 

Wenn Fischer behauptet die beiden Ratssitze wären seiner Person zu verdanken, so entspricht das zwar seiner eigenen, nur auf sich bezogene Einschätzung, aber sicher nicht der Realität. Die Prozente in Werl hat DIE LINKE trotz Fischer geholt, nicht wegen Fischer!

Wenn Sven Sladek, Kreisvorsitzender der Piraten jetzt feststellt, das man zusammen passe, so sind wir gespannt wie lange das anhält, das haben wir am Anfang auch mal geglaubt, sonst hätten wir ihn ja nicht aufgestellt!

Dass die Piraten hier einfach Mandate übernehmen wollen, entspricht nicht ihren sonstigen Aussagen, andere Politik machen zu wollen.

Das einzig seriöse wäre gewesen, die Mandate zurück zu geben und durch auf der Liste stehende Werler LINKE zu ersetzen.

Manfred Weretecki, Vorsitzender DIE LINKE. Kreisverband Soest