DIE LINKE. Kreis Soest
Presseerklärung 14.07.2011
DIE LINKE. Kreisverband Soest spricht sich gegen eine Abschiebung der Familie Destani aus!
Wir bitten das Ausländeramt in Lippstadt sowie Bürgermeister Sommer eindringlich eine Abschiebung nach Mazedonien zu verhindern! Was in anderen Kommunen regelmäßig passiert, sollte im Kreis Soest, ja wohl ebenfalls möglich sein. Die Paragraphenreiterei wegen eines fehlenden Tages darf nicht die Menschlichkeit verdrängen!
Dass diese Familie hier gut integriert ist, konnten wir auf der Demo gegen die Abschiebung gestern in Lippstadt, die wir als LINKE mit vielen Teilnehmern unterstützt haben, sehr gut erkennen. Mehrere Redebeiträge von Freunden der Familie ließen uns erahnen, wie beliebt Familie Destani in Lippstadt ist. Und diese Familie wollen sie ins Elend schicken, Herr Bürgermeister Sommer?
Gerade diese Familie kann als Vorbild für Andere gelten, alle Kinder gehen hier zu Schule, Frau Destani bezieht keine Leistungen vom Staat, sondern versorgt ihre Familie mit selbst verdientem Geld!
Herr Bürgermeister Sommer wir fordern sie auf, helfen sie der Familie Destani, indem sie § 25 Absatz 5 des Aufenthaltsgesetzes anwenden, hier ist die Möglichkeit vorgesehen, eine Abschiebung zu verhindern, wenn eine Ausreise aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen unmöglich ist. Die tatsächlichen Gründe, die im Fall dieser Familie gegeben sind, dürfte Ihnen bekannt sein.
DIE LINKE, Kreisverband Soest geht davon aus, dass die Stadt Lippstadt alles versucht, damit Familie Destani auf Dauer in Deutschland bleiben kann!
Mit freundlichem Gruß
Manfred Weretecki
Vorsitzender DIE LINKE. Kreisverband Soest