20. November 2008 Michael Bruns

Millionärssteuer

Leserbrief

Frage des Tages 20.11.2008
"Die Linken wollen eine Millionärssteuer von 80 Prozent. Würden Sie da zustimmen?" (Der Patriot - Lippstädter Zeitung)

500 Milliarden frisches Geld für die Investmentzocker stellt die Bundesregierung mal eben bereit aber für Pendlerpauschale, menschenwürdige Grundsicherung, Renten und ALG II soll kein Geld da sein. Ihr zu mickeriges Konjunkturprogramm bedient vornehmlich die Unternehmen.
Die Zocker sollen ihre Krise selber bezahlen! Es muss verhindert werden, dass die kleinen Leute die Zeche der Bonzen zahlen. Oskar Lafontaines Vorschlag für eine "Millionärssteuer" würde bedeuten, dass vom 600001. Euro 20 Cent verbleiben würden. Das würde niemanden arm machen. In den USA und anderen Ländern ist es übrigens Gesetz, dass man, wenn man im Ausland lebt Steuern ans Heimatland zahlen muss. Steuerflucht kann man so verhindern. Über den guten Zuspruch für die Positionen der LINKEN freue ich mich sehr. Das lässt mich hoffen, dass eine Politik im Sinne der Mehrheit der lohnabhängigen Bevölkerung möglich wird.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Bruns, DIE LINKE Bundestagsdirektkandidat im Kreis Soest