Wir wollten den Bürgerinnen und Bürgern in Werl die Möglichkeit geben gegen die Macht der Finanzmärkte und Banken und für Demokratie auf die Straße zu gehen, so wie dies in diesen Wochen weltweit von New York bis Bielefeld geschieht. Aber leider bisher noch nicht im Kreis Soest.
Deshalb meldeten Bärbel Prünte und Michael Bruns für den 17.11. eine Occupy-Demonstration auf dem Markt in Werl vor der Deutschen Bank Filiale an. Wir haben mit 5 bis 50 Demonstranten gerechnet. Gekommen waren immerhin 10.
Auf Schildern zeigten die Protestierer Forderungen und Sprüche wie "Das Leben ist kein BONIhof", "Menschen vor Profite", "Mehr Geld für Bildung, nicht für Banken", "Banken entmachten", "Reichtum besteuern" und "Zockerei verbieten". Es wurden auch 500-Euro-Spielgeldscheine verteilt.
Es muss verhindert werden, dass die Kosten der wiederholten Bankenrettung und die daraus folgende Schulden- und Eurokrise auf die kleinen Leute abgewälzt wird. Wir brauchen eine Finanztransaktions- und Millionärssteuer damit die Verursacher der Krise zur Finanzierung herangezogen werden.
Banken dürfen nicht mehr so groß sein, dass sie die Politik bestimmen. Zockerei muss verboten werden!