27. August 2008 Manfred Weretecki

Michael Bruns tritt gegen soziale Kälte an

LINKE-Kandidat Bruns

Metall-Gewerkschafter Bruns

Der 35jährige Lippstädter Michael Bruns kandidiert für DIE LINKE im Kreis Soest zur Bundestagswahl im Herbst 2009. Der Werkzeugmechaniker und Betriebsrat arbeitet bei einem Freizeitartikelhersteller in Werl und ist Mitglied des Ortsvorstandes der IG Metall Hamm (auch zuständig für den Altkreis Soest). Bis 2004 saß er für die Grünen im Stadtrat von Lippstadt. Der Kreisparteitag der LINKEN stellte Bruns am Mittwoch 27.08.2008 einstimmig auf. Er wurde von den Mitgliedern zudem aufgefordert sich für die Landesliste zu bewerben.

Michael Bruns, Kreisgeschäftsführer der LINKEN, kritisierte die Abgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte (CDU) und Eike Hovermann (SPD), der nicht wieder kandidiert, für ihre Politik der "sozialen Kälte". Sie hätten im Bundestag gegen Mindestlohn und Energie-Sozialtarife gestimmt, aber für die Rente mit 67, die Bahnprivatisierung, für Truppen nach Afghanistan und die Kürzung der Pendlerpauschale. Im Bundestag müsse wieder Politik für die "kleinen Leute" und die Mehrheit der Bevölkerung gemacht werden - dass ginge nur mit der Stimme für DIE LINKE.

Die Arbeitnehmer, Renterinnen und Arbeitslosen brauchen mehr Geld in die Taschen. "Die Bedürfnisse der Menschen und die Binnenkaufkraft müssen Vorrang haben," erklärte Michael Bruns, "deshalb brauchen wir Mindestlöhne, gute Arbeit, höhere Sozialleistungen, mehr öffentliche Beschäftigung und ein Zukunftsinvestitionsprogramm in Bildung, Gesundheit, Umwelt und Infrastruktur." Deutschland wird kaputt gespart: Das Bildungsniveau sinkt und die Armut nimmt zu. Das sind soziale Schulden, die man nicht so leicht wieder abbezahlen kann.