Familienaktionstag mit Menschenkette 10.02.2008

Über 6.000 Menschen bildeten am 10.02.2008 eine Menschenkette um das von Schließung bedrohnte Nokia-Werk in Bochum
Mit Fackeln umstanden tausende Menschen das Nokia-Werksgelände in Bochum. An dem Ring aus Feuer gegen die Schließung beteiligten sich auch viele LINKE aus NRW, und auch aus dem Kreis Soest.

6.300 Soliunterschriften hat die DIE LINKE. NRW innerhalb von 3 Wochen gesammelt und hier auf die Leine gehängt

Am Soli-Zelt übergaben wir am 10.02.2008 folgende Erklärung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wir erklären uns solidarisch mit eurem Kampf für den Erhalt des Nokia Werkes in Bochum.

Wir hoffen eure Bemühungen für internationale Solidarität und Widerstand aller Nokia-Beschäftigten haben Erfolg.

Last den Kopf nicht hängen und kämpf für den Erhalt eurer Arbeitsplätze und eurer Existenz.

Wir glauben nicht, dass ihr nicht flexibel genug wart. Euer Werk schreibt tiefschwarze Zahlen. Die Reaktion auf den Schließungsbeschluss kann deshalb nur Widerstand heißen.

Wir waren am 22.01.2008 bei der Demo dabei, einige von uns haben sich dafür extra Urlaub genommen. Wir sind auch heute beim Familienaktionstag dabei. Wir werden euch auch bei Streik und Betriebsbesetzungen unterstützen.

Wir kämpfen für politischen Streik, gegen Massenentlassungen bei rentablen Betrieben, für Belegschaftsabstimmungen über Verlagerungen usw. Wir stehen an eurer Seite!

DIE LINKE. Kreis Soest

Demo am 22.01.2008

20.000 wollen kämpfen 
Eine Woche nach Bekanntwerden der Schließungspläne für das Bochumer Nokia-Werk demonstrierten am 22.01.2008 rund 20.000 Menschen für den Erhalt des Nokia-Werkes. Um Punkt fünf vor zwölf setzte sich ein Protestzug vor dem Bochumer Werk in Bewegung. Auch DIE LINKE mit ihren Vorsitzenden Oskar Lafontaine war dabei.

Fotos: Michael Bruns